Klänge der Hoffnung am 19.9. im Grassi-Museum

Zitat von Yo-Yo Ma zu „Klänge der Hoffnung“
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Klänge der Hoffnung am 19.9. im Grassi-Museum

Zahlreiche Künstler mit und ohne Fluchterfahrung werden am Mittwoch den 19. September (Beginn 19.30 Uhr) im Leipziger Grassi-Museum zu einem Konzert erwartet. Die Stiftung Friedliche Revolution lädt dazu in Kooperation mit dem GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, im Rahmen ihres Projektes „Klänge der Hoffnung – Musik verbindet“, ein.

 An dem Konzert, das im Rahmen der Leipziger Interkulturellen Wochen stattfindet, beteiligen sich gleich vier Ensembles: Ensemble Sura, Atmos4, Watarna und Klänge der Hoffnung. Musikalisch bewegt sich der Abend zwischen Orient und Okzident und wird moderiert von Duy Tran.

 Das Repertoire der Ensembles umfasst europäische, arabische und persische Musik sowie Klezmer-Einflüsse. Sie begeistern das Publikum mit ihrer Spielfreude und Melodien, die sich aus der Tradition verschiedener Kulturkreise Die Profimusiker*innen kommen aus Syrien, Iran, Italien, Polen, Bangladesch und Deutschland.

 Das Projekt „Klänge der Hoffnung“ (www.klaenge-der-hoffnung.de) ist vor zwei Jahren von der Stiftung Friedliche Revolution ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen und so einerseits geflüchteten Musikerinnen und Musikern die Gelegenheit zu geben, sich musikalisch zu artikulieren, und andererseits der heimischen Bevölkerung die Chance zu bieten, deren Kulturen kennen und schätzen zu lernen. „Musik ist eine ausgezeichnete Grundlage für interkulturelle Begegnungen auf Augenhöhe, denn sie ist eine Sprache, die keine Ländergrenzen kennt“, sagt Projektleiter Tilmann Löser.

 Das Konzert ist bei freiem Eintritt offen für alle und wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen.

 „So bekommt die Öffentlichkeit in Leipzig und Sachsen die Gelegenheit, die gemeinsam erarbeitete Musik zu genießen – und zugleich interkulturelle Vielfalt zu erleben“, betont der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor. Spenden für die Arbeit des Netzwerkes bittet die Stiftung auf ihr Konto bei der Sparkasse Leipzig, IBAN DE35 8605 5592 1100 1111 11.