Netzwerk

 

 

Klänge der Hoffnung ist ein Netzwerk, das Musiker*innen mit und ohne Fluchtbiografie miteinander in Kontakt bringen und gemeinsames Musizieren fördern möchte.

Unsere Ziele sind:

  • musikalische Vielfalt zeigen
  • Begegnungen  ermöglichen
  • Öffentlichkeit herstellen

Transkulturelle Musikinitiativen – Vernetzung und Impulse

‚Klänge der Hoffnung’ versteht sich seit seiner Gründung 2016 auch als Netzwerk, das Menschen im Bereich ‚Musik und Diversität’ zusammenbringt und sichtbarer macht. Zunächst war dieses Netzwerk auf Leipzig und Umgebung begrenzt, inzwischen sind wir in ganz Sachsen vernetzt. Im Juni 2020 haben wir erstmalig ein bundesweites Netzwerktreffen mit anderen Initiativen transkultureller Projektarbeit durchgeführt. 2021 ging die Vernetzung auf Bundesebene weiter:
Im Projekt „Transkulturelle Musikinitiativen – Vernetzung und Impulse“ haben wir uns in Austausch mit anderen Kulturschaffenden, Wissenschaftler*innen und Kulturinteressierten  begeben und uns gemeinsam die Frage gestellt:

Wie können wir unsere Gesellschaft gemeinsam nachhaltig diverser gestalten bzw. die vorhandene Diversität für ein breiteres Publikum erlebbarer machen?

Im Focus:

Unseren Fokus haben wir dabei auch auf den Austausch zwischen Profi- und Laienmusiker*innen gerichtet. Folgende Punkte standen dabei für uns im Vordergrund:

1. Was läuft gut in der Projektarbeit und was könnte besser laufen.

2. Wie können wir musikalische Projektarbeit gestalten, in der sich möglichst viele Individuen unterschiedlicher Persönlichkeiten und kultureller Hintergründe einbringen können und mitgenommen fühlen?

3. Wie können wir uns in einem transkulturellen Kontext sprachlich und künstlerisch ausdrücken, ohne auszugrenzen (exotisieren und othern)?

Veranstaltungen:

Im Zeitraum Mai bis Juni 2021 haben folgende drei Digital-Talks stattgefunden

1. „Sensible Sprache - Wie wählen wir Begriffe, wenn wir über Transkulturalität und Musik sprechen?“ Dienstag, 11. Mai 10 - 12 h;
Referentin: Rudaba Badakhshi (ZeoK e.V.)

2. “Früh erlebt sich - Wie gelingen transkulturelle Projekte (Musik) mit Kindern und Jugendlichen?“ Dienstag, 1. Juni 10 - 12 h;
Referentinnen: Prof. Dr. Dorothee Barth (Universität Osnabrück) und Leila Benazzouz (Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung)

3. „Transkulturelle Notendatenbanken - Wie wählen wir unser Musikrepertoire?“ Dienstag, 22. Juni 10 - 12 h;
Referenten: Alaa Zouiten (Musiker) und Prof. Dr. David-Emil Wickström (Popakademie Baden-Württemberg)

Ansprechpartner*innen Vernetzung: Luise Rauer; Mail: rauer@klaenge-der-hoffnung.de & Tilmann Löser; Mail: loeser@stiftung-fr.de.


Die Veranstaltungen werden ermöglicht durch eine Förderung des Fonds Soziokultur im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“. Außerdem danken wir der Liz-Mohn Kultur- und Musikstiftung sowie dem Fonds „Auf Augenhöhe“ für die Förderung.

 
 

Menschen und Organisationen im Netzwerk


Weitere Menschen, die für das Netzwerk Klänge der Hoffnung organisieren, finden Sie unter Musiker*innen