Klänge der Hoffnung

Musik verbindet

 

Klänge der Hoffnung: drei Komponenten

 

In seinem fünften Jahr steht Klänge der Hoffnung inzwischen für einen Dreiklang zusammengesetzt aus:

 

1. der Konzertreihe Klänge der Hoffnung

2. dem gleichnamigen Netzwerk

3. dem Ensemble „Klänge der Hoffnung“

Konzerte

Foto: © Raisan Hameed

Netzwerk

Foto: © Roland Quester

Ensemble Klänge
der Hoffnung

Foto: © Roland Quester

previous arrow
next arrow
Slider
 

Idee: Integration durch Musik

Es fällt viel leichter, Neues zu lernen, wenn man  seine bereits vorhandenen Fähigkeiten einbringen kann. Daher gehört zum Gelingen von Integration echter, gleichberechtigter Austausch.
Musik bietet eine ausgezeichnete Basis für interkulturelle Begegnungen auf Augenhöhe: Denn Musik ist eine Sprache, die traditionell über Ländergrenzen hinweggeht. Und musikalisches Können wird nicht durch Sprachbarrieren beeinträchtigt.

Das Projekt "Klänge der Hoffnung" der Stiftung Friedliche Revolution bringt als Netzwerk Musiker*innen mit und ohne Fluchtbiografie in Kontakt und fördert gemeinsames Musizieren. Mit Hilfe von Institutionen, Veranstalter*innen und engagierten Bürger*innen organisieren wir Konzerte für die beteiligten Ensembles in Leipzig und Nordsachsen.

Alle Netzwerkkonzerte sind kostenlos. So bekommt die Öffentlichkeit die Gelegenheit, schwellenfrei Musik zu genießen - und zugleich interkulturelle Vielfalt zu erleben. Statt Hilfsbedürftigkeit begegnet man bei "Klänge der Hoffnung" musikalischem Können - und ein Denkprozess kann beginnen.

 

Geschichte

Anfang 2016: Findungsphase

Im Januar 2016 entstand unter den Eindruck der Aufnahmekrise in Deutschland im Kreis der Leipziger Stiftung Friedliche Revolution der starke Wunsch, mit einem eigenen Projekt zur Verbesserung der Situation Geflüchteter beizutragen. Die Wahl fiel auf die Gründung eines interkulturellen Projekts mit geflüchteten Musiker*innen.

März 2016: das Projekt gewinnt Kontur

Wie sich zeigte, waren im Raum Leipzig schon viele gute Projekte in diesem Bereich aktiv, doch fehlte eine Vernetzung zwischen ihnen. Daher beauftragte die Stiftung den Leipziger Musiker und Musikpädagogen Tilmann Löser als Projektleiter mit dem Aufbau eines Netzwerks, das Musiker*innen mit und ohne Fluchterfahrungen miteinander in Kontakt und mit Veranstalter*innen und engagierten Bürger*innen zusammenbringt.

Erstes Netzwerkkonzert im September 2016

Aus den ersten Netzwerktreffen von Mai bis August 2016 entwickelte sich sehr schnell die Planung für das erste Netzwerk-Konzert im Grassimuseum Leipzig. Unter dem Titel „Musik im Asyl“ traten am 28. September 2016 acht verschiedene Musikgruppen vor 250 begeisterten Zuhörer*innen auf.

2017: Aus "Musik im Asyl" wird "Klänge der Hoffnung"

Aufbauend auf dem Erfolg von 2016, haben wir das Projekt 2017 unter dem neuen Namen "Klänge der Hoffnung" weiterentwickelt. Der Austausch hat sich vertieft und das Netzwerk erweitert. Am 26. September '17 gab es wieder ein großes Konzert im Rahmen der Interkulturellen Wochen. Flankiert wurde dieses Netzwerk-Event von drei kleineren Konzerten im September und November.

2018-20: größere Reichweite, mehr Vernetzung

In den letzten Jahren ist das Netzwerk weiter gewachsen, hat Kooperations-Partner hinzugewonnen - und der Netzwerkradius hat sich auf Nordsachsen erweitert. Mit unserem Auftritt am 26. September 2018 im E-Werk in Oschatz fand das erste "Klänge der Hoffnung"-Konzert im Landkreis Nordsachsen statt. 2019 haben wir dann in Delitsch und Torgau weitere Netzwerk-Konzerte in Nordsachsen veranstaltet.

Im März 2019 wurde unserem Netzwerk der 1. Preis "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2018 verliehen.

Höhepunkt des "Klänge der Hoffnung"-Jahres 2019 war das gemeinsame Konzert mit "Banda Internationale" am 6. Oktober 2019 im Gewandhaus Leipzig.

 

Projektträger: Stiftung Friedliche Revolution

Zum zwanzigsten Jahrestag des 9. Oktober 1989 gründeten Bürger*innen aus Ost und West, Kirchenleute und Friedensaktivist*innen die Stiftung Friedliche Revolution

Gründungsvorstand Christian Führer (†): "Wir wollen die Friedliche Revolution nicht ins Museum stellen, sondern wir wollen weiter gehen und auch heute zum Handeln anstiften. Die Friedliche Revolution muss weiter gehen und auch die Wirtschaft einschließen."

Die Stiftung will die grundlegenden Wertemuster der Menschen, die 1989 in den Kirchen und auf den Straßen für den friedlichen Wandel eingetreten sind, in die heutige Zeit überführen.

 

 Förderer:

Unsere Arbeit im Jahr 2020 wird gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen für das Projekt "Begegnung durch Musik in Leipzig und Nordsachsen". Einige der Konzerte 2020 in Leipzig werden auch durch das  Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert.

Die Stiftung Friedliche Revolution und das Netzwerk "Klänge der Hoffnung" bedanken sich bei den Förderern!

 

 

Kontakt

Anschrift:

Stiftung Friedliche Revolution
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig

Telefonnummer: + 49 (0) 341- 9837860
E-Mail-Adresse: info@stiftung-fr.de

Projektkoordinator: Tilmann Löser, Mail: loeser@stiftung-fr.de
Projektkoordinatorin: Maria Bien, Mail: maria.bien@stiftung-fr.de

Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen möchten:

Spendenkonto:

Stiftung Friedliche Revolution
Betreff : ”Klänge der Hoffnung”
IBAN: DE35 8605 5592 1100 1111 11
BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

 

 Newsletteranmeldung

Wenn Sie gelegentlich uns von über Konzerte u. ä. informiert werden möchten, können Sie sich hier zu unserem Newsletter anmelden: