Klänge der Hoffnung

Musik verbindet

 

Idee: Integration durch Musik

 

Integration setzt die Möglichkeit zu echtem, gleichberechtigtem Austausch mit Menschen, die bereits dazugehören, voraus. Es macht Mut, Neues zu lernen, wenn man seine vorhandenen Fähigkeiten einbringen kann. Nur so ist wirkliche Teilhabe möglich.

Musik ist eine ausgezeichnete Grundlage für interkulturelle Begegnungen auf Augenhöhe, denn sie ist eine Sprache, die traditionell über Ländergrenzen hinweggeht. Und die Fähigkeit zu musizieren wird nicht durch Sprachbarrieren beeinträchtigt.

Das Projekt Klänge der Hoffnung der Stiftung Friedliche Revolution bringt als Netzwerk Musiker*innen mit und ohne Fluchtbiografie miteinander in Kontakt und fördert gemeinsames Musizieren. Mit Hilfe von Institutionen, Veranstalter*innen und engagierten Bürger*innen organisieren wir Konzerte für die beteiligten Ensembles in und um Leipzig.

Alle Netzwerkkonzerte sind kostenlos. So bekommt die Öffentlichkeit in Leipzig und Sachsen die Gelegenheit, schwellenfrei die gemeinsam erarbeitete Musik zu genießen - und zugleich interkulturelle Vielfalt zu erleben. Statt Hilfsbedürftigkeit begegnet man hier musikalischem Können - und ein Denkprozess kann beginnen.

 
 

Geschichte

Findungsphase Anfang 2016

    Anfang Januar 2016 entstand unter den Eindruck der Aufnahmekrise in Deutschland im Kreis der Leipziger Stiftung Friedliche Revolution der starke Wunsch, mit einem eigenen Projekt zur Verbesserung der Situation Geflüchteter beizutragen. Die Wahl fiel auf die Gründung eines interkulturellen Projekts mit geflüchteten Musiker*innen. >



März 2016: das Projekt gewinnt Kontur

    Wie sich zeigte, sind im Raum Leipzig schon viele gute Projekte in diesem Bereich aktiv, doch fehlte zwischen ihnen eine Vernetzung. Daher beauftragte die Stiftung den Leipziger Musiker und Musikpädagogen Tilmann Löser als Projektleiter mit dem Aufbau eines Netzwerks, das Musiker*innen mit und ohne Fluchterfahrungen miteinander in Kontakt und mit Veranstalter*innen und engagierten Bürger*innen zusammenbringt. >

Erstes "Musik-im-Asyl"-Konzert

    Aus den ersten Netzwerktreffen von Mai bis August 2016 entwickelte sich sehr schnell die Planung für das erste Netzwerk-Konzert im Grassimuseum Leipzig. Unter dem Titel „Musik im Asyl“ traten am 28. September 2016 acht verschiedene Musikgruppen vor 250 begeisterten Zuhörer*innen auf. >




2017: Aus "Musik im Asyl" wird "Klänge der Hoffnung"

    Aufbauend auf dem Erfolg von 2016, haben wir das Projekt 2017 unter dem neuen Namen "Klänge der Hoffnung" weiterentwickelt. Der Austausch hat sich vertieft und das Netzwerk erweitert.
    Am 26. September '17 gab es wieder ein großes Konzert im Rahmen der Interkulturellen Wochen. Flankiert wurde dieses Netzwerk-Event von drei kleineren Konzerten am 3. September sowie am 4. und 29. November.
 

2018

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2018: größere Reichweite, mehr Vernetzung

Das Netzwerk „Klänge der Hoffnung“ ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen, hat Kooperationspartner hinzugewonnen, und unser Netzwerkradius hat sich für 2018 auf Nordsachsen erweitert. In diesem Jahr sind wieder vier Netzwerk-Konzerte in Leipzig vorgesehen sowie ein zusätzliches in Oschatz, Landkreis Nordsachsen.
2018 möchten wir noch mehr neue Musiker*innen erreichen, um sie miteinander in Kontakt zu bringen und ihnen möglichst eine Konzertplattform zu vermitteln. Interessierte können sich daher jederzeit einfach bei unserem Projektleiter Tilmann Löser melden, Tel. 0341 - 2235086, Mail: loeser@stiftung-fr.de.
Unter Aktuelles weisen wir weiterhin außer auf unsere eigenen Netzwerk-Konzerte auch auf interessante Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen oder von unseren Partnern hin.
 

Projektträger: Stiftung Friedliche Revolution

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Zum zwanzigsten Jahrestag des 9. Oktober 1989 gründeten Bürger*innen aus Ost und West, Kirchenleute und Friedensaktivist*innen die Stiftung Friedliche Revolution

Gründungsvorstand Christian Führer (†): "Wir wollen die Friedliche Revolution nicht ins Museum stellen, sondern wir wollen weiter gehen und auch heute zum Handeln anstiften. Die Friedliche Revolution muss weiter gehen und auch die Wirtschaft einschließen."

Die Stiftung will die grundlegenden Wertemuster der Menschen, die 1989 in den Kirchen und auf den Straßen für den friedlichen Wandel eingetreten sind, in die heutige Zeit überführen.
 

 Förderer:

Unsere Arbeit im Jahr 2018 wird gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen für das Projekt "Begegnung durch Musik in Leipzig und Nordsachsen". Einige der Konzerte 2018 in Leipzig werden auch durch das  Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert.

Die Stiftung Friedliche Revolution und das Netzwerk "Klänge der Hoffnung" bedanken sich bei den Förderern!

 

 

 

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Kontakt

Stiftung Friedliche Revolution
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig
Mail: info@stiftung-fr.de; Web: www.stiftung-fr.de

Projektkoordinator: Tilmann Löser
Mail: loeser@stiftung-fr.de
0341 - 2235086

Wir freuen uns, wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten.
Spendenkonto:
Stiftung Friedliche Revolution
Betreff : ”Klänge der Hoffnung”
IBAN: DE35 8605 5592 1100 1111 11”
BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)