Ensembles im Netzwerk

Klänge der Hoffnung_4 26.9. Foto von Mahmoud Dabdoud

Klänge der Hoffnung – Musik verbindet

Das Ensemble “Klänge der Hoffnung – Musik verbindet” entstand aus dem Projekt Klänge der Hoffnung der Stiftung Friedliche Revolution anlässlich des Netzwerkkonzerts im Grassi-Museum, Leipzig am 26.9.2017. Alle Musiker*innen engagieren sich auch im Projekt. Sie kommen aus Syrien, Iran, Italien, Polen, Bangladesch und Deutschland. Ihr Repertoire vereint europäische, arabische und persische Musik sowie Klezmer-Einflüsse. Das Ensemble begeistert das Publikum mit seiner Spielfreude und Melodien, die sich aus der Tradition verschiedener Kulturkreise speisen – aber auch im gemeinsamen Spiel als etwas Neues entstehen.
Mit: Ali Pirabi: Santur & Kamantsche, Antje Taubert: Klarinette, Basel Alkatrib: Oud, Ghandi Aljrf: Tombak, Karolina Trybala: Gesang , Mostofa Jahangir: Tabla , Peter A. Bauer: Percussion, Roberto Fratta: Percussion, Samuel Seifert: Violine, Tilmann Löser: Piano
Kontakt: Tilmann Löser Tel: 0176/20088303, Mail: loeser@stiftung-fr.de; Foto: Mahmoud Dabdoud
Amalaya Konzert-53 (3) - Kopie

Amalaya

In der Musik der Band Amalaya wird der Mittelmeerraum besungen. Hier verbinden sich elegant lateinamerikanische Rhythmen und arabische Texte - zeitgenössisch oder traditionell. Die Bandmitglieder stammen aus Argentinien, Deutschland und Syrien und suchen im gemeinsamen Spiel nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden ihrer Musiktraditionen. Dabei wird zusammen harmonisiert, temperamentvoll oder nachdenklich - und es entsteht wunderbar tanzbare Musik mit: Basel Alkatrib: Oud; Joseph Augsten: Perkussion; Fabian Klentzke: Klavier und Chalumeau; Antonio Morejón: Gesang; Luise Rauer: Gesang; Leandro Salvatierra: Gitarre, Gesang, Saiteninstrumente.
Kontakt: Leandro Salvatierra Tel: 0157-57953750; Mail: amalayamusik@gmail.de
www.amalaya-musik.de
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atmos4

atmos4, das sind: Beatrix Slowik (Gesang), Ali Pirabi (Santur) und Matthias Klaußner (Saxofon). Die "4" steht dabei für das Publikum, das die drei Musiker*innen immer als Teil ihres Ensembles empfinden und willkommen heißen.
Seit ihrer Gründung im Frühjahr 2018 suchen die Mitglieder von amtos4 die Begegnung mit verschiedenen Musikstilen aus Orient und Okzident. Dabei treffen Kombinationen aus persischen Rhythmen, Klängen und Skalen auf Rock-, Folk-, Pop-, und Blueselemente. Besonders fasziniert sie dabei das Unberechenbare, das, was zufällig entsteht und sich nicht (mehr) mit Worten ausdrücken lässt. Diese Suche lassen sie sich gerne von musikalischen Gästen bereichern, die sie immer wieder ins Ensemble integrieren.
Kontakt: Ali Pirabi, Tel: 0341 - 69933011 oder 0157-57078845, Mail: ali.pirabi@yahoo.com
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Dolus Mutombo & The Free Spirits

Der Gitarrist und Sänger Dolus Mutombo spricht mit seinen Songs zwischen Gute-Laune-Musik und Gänsehautfeeling ein breites Publikum an. Dolus erzählt seine Geschichten aus Afrika und dem Rest der Welt mit viel Charme und Lässigkeit. Seine unverwechselbare Stimme und die eingängigen Arrangements der selbstgeschriebenen Songs tragen „Weltmusik à la Mutombo“ schnell in die Herzen der Zuhörer*innen. Im Jahr 2013 gründete er die Band „Dolus Mutombo & The Free Spirits“ mit Tobias (Klavier), Ralph (E-Bass) und Andreas (Drum). Band-Highlights 2016 waren die afrikanischen Festivals in Leipzig und Freudenstadt sowie das „Karli Beben“. In Leipzig findet alle drei Monate eine Performance statt. Die Musik variiert zwischen Reggae, Rhythmus & Blues, Afro und Weltmusik - zum entspannten Zuhören und oder Tanzen.
Kontakt: Roberto Fratta Tel. 0179 5403787; Mail: wontanaraleipzig@gmail.com
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Ensemble für außereuropäische Musik

Das Ensemble für außereuropäische Musik wurde vor inzwischen 15 Jahren vom Ensembleleiter Peter A. Bauer als Kursangebot der Jazz/Popularabteilung an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig ins Leben gerufen. Musik aus dem Orient steht im Mittelpunkt. Vor allem Melodien, Rhythmen, Kompositionen aus Südindien und den Ländern des nahen Ostens werden analysiert, möglichst authentisch praktiziert, aber auch zu einer eigenständigen Symbiose aus Jazz und oriental music geführt. Mehrere Generationen internationaler Studierender gehörten dem Ensemble an, Gruppen wie das Ben Hadschi Quintett sind daraus hervorgegangen. Die Vielfalt an musikalischer Gestaltung jenseits westeuropäischen Musikverständnisses ist Inspirationsquelle für Jazz- wie auch Orchestermusiker*innen.
Kontakt: Peter A. Bauer Tel. 0177 - 2870013; Mail: Peter_A_.Bauer@hmt-leipzig.de
Foto: Regine Taureck
Interaction Chor beim Proben

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“Music sounds better with you” ist das Motto des Chores von interaction Leipzig e.V. Der Chor trifft sich seit Herbst 2015 unter Anleitung von Lerato Arthur Maleka und Teresa Eichler jeden Sonntag. Hier kommen neue und alte Leipziger*innen mit diversen Hinter- und Vordergründen zum gemeinsamen Singen zusammen. Gesungen wird mehrstimmig und mehrsprachig, zuletzt z. B. „Freude schöner Götterfunken“ auf Arabisch.
Kontakt: kontakt@interaction-leipzig.de; www.interaction-leipzig.de
Bildnachweis: (c) interaction Leipzig e.V., Foto: Tamara Stoll
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Musighistan

Musighi ist das Farsi-Wort für Musik. Musighistan ist das Land der Musik. Dorthin nehmen Ali Pirabi, Bernd Sikora, Mojib Shawqi und Paul Hoorn ihr Publikum mit auf west-östliche Gesangs- und Klangreisen, mit Liedern, Chansons und Songs aus dem Iran, Afghanistan und Europa, unterstützt von und musikalisch vereint mit Klezmer-Musik. Im Ensemble Musighistan spielen zwei geflüchtete Musiker zusammen mit zwei, die schon lange an der Elbe leben. In ihrer Musik klingt eine gemeinsame Sehnsucht nach Frieden an, werden Erinnerungen an Verlust wach, Wünsche nach einer neuen Heimat und erklingt herzliches Willkommen für Ankommende. Santur, TubAluBells, Akkordeon, Setar, Oud, Tanbur, Daf, Kamanche, Chalumeau, klingende Steine und Hölzer, indisches Harmonium und Schellenring verbinden sich mit Gesang.
Kontakt: Ali Pirabi Tel. 0341 - 69933011 / 0157 - 57078845; Mail: ali.pirabi@yahoo.com; www.paulhoornundfreunde.de
Rozhinkes mit Karolina Trybala © Rozhinkescomp_comp

Rozhinkes

Rozhinkes entstand 2011 aus einem Konzert-Projekt für die „Jüdische Woche” in Leipzig. Die „kleyne Kapelye“ spielt von Beginn an Instrumentalmusik (Violine, Klarinette und Klavier) und hat zusammen mit den Sängerinnen Karolina Trybala und Luba Claus auch ein stetig wachsendes jiddisches Lied-Repertoire erarbeitet. Neben der Pflege des jiddischen Repertoires ist es dem Ensemble ein Anliegen, den Kontakt zur arabischen Musikkultur und zu arabischen Musikern zu pflegen - weist die Klezmer-Musik selbst doch schon viele Überschneidungen mit der arabischen Kultur auf. Seinen Namen verdankt unser Ensemble übrigens dem bezaubernden jiddischen Wiegenlied „Rozhinkes mit Mandlen“ (übersetzt „Rosinen und Mandeln“).
Tilmann Löser: Piano; Samuel Seifert: Violine; Karolina Trybala: Gesang
Kontakt: Samuel Seifert Tel. 0151 - 27 56 47 70; Mail: kontakt@rozhinkes.de; www.rozhinkes.de
Foto: (c) Rozhinkes
Sama spielt Foto by Mahmoud Dabdoud_comp2

Sama

Bereits 1995 gründete der Musiker Ali Pirabi die Gruppe Sama im Iran. Bis 2013 gab die Band im Iran sowie in vielen Ländern Europas sehr erfolgreiche Konzerte.
In Deutschland erweckte Gründer und Santur-Spieler Ali Pirabi Sama zu neuem Leben. Ihm stehen musikalisch Sänger Hossein Arabzadeh, Tombakspieler Mehran Asgharzadeh und Trommelspieler Simon Hänel zur Seite. Zum ihrem Repertoire gehören klassische persische Musik, persische Volksmusik und Lieder aus der ganzen Welt. Für das aktuelle Programm wird Sama durch den Tarspieler Masud unterstützt.
Kontakt: Ali Pirabi Tel. 0341 - 69933011 / 0157 - 57078845; Mail: ali.pirabi@yahoo.com
Foto: Mahmoud Dabdoud
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Sura

Das Ensemble Sura bewegt sich leichtfüßig im musikalisch grenzenlosen Raum zwischen Ost und West, zwischen Klezmer und Orient, Balkanklängen und Jazz. Seine Lieder-Interpretationen drehen sich zu einem Großteil um das Schönste der Welt: die Liebe. Inspirieren lassen sich die vier Musiker*innen von syrische Melodien, jüdische und polnische Weisen, Broadway-Fantasien und natürlich von der Liebe selbst. Der orientalischen Gesang Ghandi Aljrfs umspielt Karolina Trybalas charakteristische jazzige Stimme - mal im sehnsuchtsvollen Dialog, mal im harmonischen Einklang. Dazu musiziert Basel Alkatrieb virtuos auf seiner Oud, begleitet von Ghandis packendem Percussion-Spiel. Abgerundet wird Suras Sound-Mosaik durch das Klangspektrum von Antje Tauberts Klarinette. Dem Blasinstrument mit einer faszinierenden klanglichen Nähe zur menschlichen Stimme, das singen, lachen und weinen kann. Kontakt: Karolina Trybala, Tel:0179 666 2954, Mail: post@karolina-trybala.com, www.karolina-trybala.com
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Alice Ungerer und Syed Mostofa Jahangir

Alice Ungerer, geboren in Paris, studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Als lyrischer Sopran erhält sie Gesangsunterricht in Berlin, Paris und Wien. Neben der Arbeit als Solistin an der Oper, beim Bachfest, mit dem Gewandhausorchester, dem Thomanerchor und dem Leipziger Vocalensemble engagiert sich Alice für Geflüchtete. Bei einem Fest in einer Unterkunft für Geflüchtete lernte sie den Percussionisten Syed Mostofa Jahangir aus Bangladesch kennen, der seit 2001 in Deutschland lebt. Mostofa spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Tabla und wurde an der Bulbul Lalitakala Academy von dem in Bangladesh sehr bekannten Percussionlehrer Sailendra Kishore Roy Chowdhury ausgebildet. Zwischen 1989 und 2000 spielte Mostofa in der Band „Kingbadanti“ in Bangladesh Schlagzeug. In Leipzig tritt er mit dem Saxophonisten Andreas Großkopf als Duo Tabla Scoop auf und musiziert regelmäßig mit dem Sitarspieler Ulrich Kramer. Als Duo nehmen Alice und Mostofa ihr Publikum mit auf spannende musikalische Reisen in verschiedene Teile der Erde und in unterschiedliche Epochen.
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Watarna

Die Band Watarna wurde im Oktober 2017 aus einer spontanen Idee heraus gegründet. Musiziert wird meist zu viert oder fünft, wobei sich die aus Syrien, Palästina und Deutschland stammenden Musiker auf orientalische Klänge und Volkslieder aus dem mittleren Osten spezialisiert haben. Sie entwickeln sich stets weiter und versuchen auf neue Art und Weise die orientalische Musik und ihre eigene Lyrik und Emotion miteinander zu verbinden.
Mit: Ahmad Tarshahani: Gesang, Bassam Jaenineh: Oud, Molham Sam:Darboka, Abdulsalam Tarshahani: Riq-Tamburin, Mohamed Aljndi: Oud
Kontakt: Abdulsalam Tarshahani, Tel: 0172 9276097, Mail: abdulsalam.tarshahani@hotmail.com
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Wontanara

“Wontanara“ ist ein Begriff der ethnischen Gruppe der „Susu“ in Guinea-Conakry und bedeutet: „Wir sind zusammen“. Wontanara Leipzig ist ein Kollektiv und ein Label von vernetzten Musiker*innen und Tänzer*innen, die in Leipzig leben und hier ihre Begeisterung für die Kunst und Kultur Afrikas weitergeben möchten. Die Sprache der Musik sehen sie dabei als einen alternativen Weg der Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen. Wontanara-Mitglieder organisieren zusammen mit Dozenten regelmäßig Musik- und Tanz-Projekte, Trommelkurse, Konzerte, Workshops und Tanzperformances. Da sich die Band Wontanara aus diesen Projekten und Kursen speist, treten unter diesem Namen wechselnde Besetzungen zwischen zwei und 15 Personen auf.
Kontakt: Roberto Fratta, Tel. 0179 5403787; Mail: wontanaraleipzig@gmail.com; www.wontanaraleipzig.com